Heliumkrise 5.0

Eine globaleHeliumDie Knappheit hat ein akutes Ausmaß erreicht, da Lieferunterbrechungen aus Russland und Katar eine Umstrukturierung der Lieferkette ausgelöst und den globalen Markt einbrechen lassen.HeliumDer Markt geriet in eine komplexe Versorgungskrise.

Nach dem vollständigen Produktionsstopp in Katar im März führte Russland am 14. April offiziell Heliumexportkontrollen für Länder außerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion ein. Diese Maßnahmen gelten bis Ende 2027. Die gleichzeitige Stilllegung dieser beiden Hauptlieferanten hat zu einem Verlust von etwa 42–50 % des weltweiten Handelsvolumens geführt.HeliumProduktionskapazität. Schlüsselindustrien wie die Halbleiterindustrie und die Medizintechnik sind von Heliumknappheit bedroht, weshalb die Sicherung der Lieferketten für die globale Industrie von zentraler Bedeutung ist.

Als nicht erneuerbare strategische RessourceHeliumverfügt über keine ausgereiften Alternativen in der fortgeschrittenen Fertigung und der wissenschaftlichen Forschung, und sein Angebot ist stark auf die vier größten Volkswirtschaften konzentriert. In dieser Krise haben zwei zentrale Lieferquellen Rückschläge erlitten:

1) Vollständiger Produktionsstopp in Katar: Durch den zweiten Schlag des militärischen Konflikts im März wurden alle drei Heliumgewinnungsanlagen in der Industriestadt Ras Lafan zerstört, wodurch 33–40 % der weltweiten Produktionskapazität vollständig zum Erliegen kamen. Die Regierung hat eine fünfjährige „Force Majeure“-Klausel für China, Südkorea und andere Länder angekündigt. Die Reparatur der wichtigsten Produktionslinien wird drei bis fünf Jahre dauern, die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Wiederaufnahme der Produktion liegt unter 10 %.

2) Russlands verschärfte Kontrollen: Russland, das 8–10 % der globalen Produktionskapazität ausmacht, benötigt für seine Exportkontrollen eine Sondergenehmigung des Premierministers oder stellvertretenden Premierministers. Offiziell begründet werden die Kontrollen mit der „Sicherung des Bedarfs wichtiger inländischer Sektoren wie Luft- und Raumfahrt, Elektronik und MRT-Geräte“. Obwohl große Anlagen wie die Amur-Gasverarbeitungsanlage ein potenzielles Jahresproduktionsvolumen von 6 Milliarden Kubikmetern aufweisen, werden die tatsächlichen Exporte im Jahr 2025 lediglich 1,6 Milliarden Kubikmeter betragen. Dadurch wird dem Weltmarkt diese entscheidende Ausgleichsgröße vollständig fehlen.

In Verbindung mit den Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormuz und dem Monopol der ISO auf die Versorgung mit Flüssighelium-Lagertanks (80 % der weltweiten Kernlagertanks sind bei wenigen Unternehmen konzentriert) steht die globale Helium-Lieferkette vor einem doppelten Dilemma aus „Produktionsunterbrechungen und Transportengpässen“.


Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2026