Der erste Start der Trägerrakete „Cosmos“ scheiterte aufgrund eines Konstruktionsfehlers.

Eine Umfrage ergab, dass der Fehlschlag der südkoreanischen autonomen Trägerrakete „Cosmos“ am 21. Oktober dieses Jahres auf einen Konstruktionsfehler zurückzuführen war. Daher wird der zweite Starttermin von „Cosmos“ zwangsläufig vom ursprünglich geplanten Mai nächsten Jahres auf die zweite Jahreshälfte verschoben.

Das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft, Technologie, Information und Kommunikation (Ministerium für Wissenschaft und Technologie) und das Koreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung (Korean Aerospace Research Institute) veröffentlichten am 29. die Ergebnisse einer Analyse der Gründe für das Fehlschlagen des Satellitenmodells beim ersten Start des „Cosmos“-Projekts. Ende Oktober hatte das Ministerium für Wissenschaft und Technologie einen „Untersuchungsausschuss für den Kosmos-Start“ eingerichtet, dem ein Forschungsteam der Akademie für Luft- und Raumfahrttechnik sowie externe Experten angehören, um die technischen Probleme zu untersuchen.

Der Vizepräsident des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik, der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, sagte: „Bei der Konstruktion der Befestigungsvorrichtung für dieHeliumDa der Tank im Oxidationsmittelspeichertank der dritten Stufe der „Cosmos“ installiert war, wurde die Erhöhung des Auftriebs während des Fluges nicht ausreichend berücksichtigt.“ Die Befestigungsvorrichtung entspricht den Bodenstandards und löst sich daher während des Fluges. Dabei wird der Tank beschädigt.HeliumgasDer Kraftstoff fließt in den Oxidatortank und erzeugt einen Stoß, der schließlich dazu führt, dass der Oxidator verbrennt und der Kraftstoff austritt, wodurch das dreistufige Triebwerk vorzeitig abstirbt.


Veröffentlichungsdatum: 05.01.2022