Schwefelpreise verdoppeln sich; internationales Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage drückt die Schwefeldioxidpreise.

Seit 2025 ist der heimische Schwefelmarkt einem starken Preisanstieg ausgesetzt. Die Preise sind von etwa 1.500 Yuan/Tonne zu Jahresbeginn auf aktuell über 3.800 Yuan/Tonne gestiegen – ein Anstieg von mehr als 100 % und ein neuer Höchststand der letzten Jahre. Als wichtiger chemischer Rohstoff hat der Preisanstieg von Schwefel direkte Auswirkungen auf die nachgelagerte Wertschöpfungskette.SchwefeldioxidDer Markt, dessen wichtigster Rohstoff Schwefel ist, steht unter erheblichem Kostendruck. Hauptgrund für diese Preiserhöhungen ist das gravierende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem globalen Schwefelmarkt.

Die anhaltende Verknappung des internationalen Angebots hat die Angebotslücke aufgrund verschiedener Faktoren verschärft.

Die weltweite Schwefelversorgung ist stark von Nebenprodukten der Öl- und Gasverarbeitung abhängig. Das globale Schwefelangebot belief sich 2024 auf rund 80,7 Millionen Tonnen, ist aber in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Der Nahe Osten ist mit einem Anteil von 32 % der weltweit größte Lieferant, doch seine Ressourcen sind hauptsächlich auf die Versorgung von Schwellenländern wie Indonesien ausgerichtet, was die Verfügbarkeit für den chinesischen Markt einschränkt.

Russland, traditionell ein bedeutender Schwefelexporteur, deckte einst 15–20 % der Weltproduktion ab. Aufgrund des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine hat sich die Stabilität der Raffineriebetriebe jedoch deutlich verschlechtert, wodurch fast 40 % der Produktion beeinträchtigt wurden. Die Exporte brachen von rund 3,7 Millionen Tonnen pro Jahr vor 2022 auf etwa 1,5 Millionen Tonnen im Jahr 2023 ein. Anfang November 2025 wurde ein Exportverbot verhängt, das Exporte an Organisationen außerhalb der EU bis zum Jahresende untersagt und damit einige internationale Lieferketten weiter unterbricht.

Darüber hinaus hat die breite Nutzung neuer Energiequellen zu einem Rückgang des Verbrauchs traditioneller Energieträger wie Benzin und Diesel geführt. In Verbindung mit der Umsetzung des Förderkürzungsabkommens der OPEC+-Staaten ist das Wachstum des globalen Öl- und Gasverarbeitungsvolumens ins Stocken geraten, und die Wachstumsrate der Schwefelproduktion hat sich deutlich verlangsamt. Gleichzeitig haben einige Raffinerien in Zentralasien ihre Produktion aufgrund von Wartungsarbeiten oder der Erschöpfung bestehender Reserven drastisch reduziert, wodurch die globale Angebotslücke weiter vergrößert wurde.

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Die internationale Nachfrage wächst parallel.

Während das Angebot zurückgeht, verzeichnet die internationale Nachfrage nach Schwefel ein strukturelles Wachstum. Indonesien, als Kernregion für die steigende Nachfrage, hat einen starken Bedarf an Schwefel aufgrund von Nickel-Kobalt-Schmelzprojekten (für die Batteriematerialproduktion) lokaler Unternehmen wie Tsingshan und Huayou. Die kumulierte Nachfrage wird voraussichtlich von 2025 bis 2027 7 Millionen Tonnen übersteigen. Für die Produktion einer Tonne Nickel werden 10 Tonnen Schwefel benötigt, was das globale Angebot erheblich beeinflusst.

Die anhaltend hohe Nachfrage im Agrarsektor trägt ebenfalls dazu bei. Die weltweite Nachfrage nach Phosphatdünger ist während der Frühjahrsaussaat stabil, während Schwefel bis zu 52,75 % der Phosphatdüngerproduktion ausmacht, was das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem globalen Schwefelmarkt weiter verschärft.

Der Schwefeldioxidmarkt wird durch die Übertragungskosten beeinflusst.

Schwefel ist der wichtigste Rohstoff für die HerstellungSchwefeldioxidEtwa 60 % der chinesischen Produktionskapazität für flüssiges Schwefeldioxid nutzen Schwefelgewinnungsverfahren. Die Verdopplung der Schwefelpreise hat die Produktionskosten direkt in die Höhe getrieben.

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Marktausblick: Hohe Preise werden sich kurzfristig voraussichtlich nicht ändern

Mit Blick auf das Jahr 2026 dürfte sich das angespannte Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Schwefelmarkt voraussichtlich nicht grundlegend verbessern. Der internationale Produktionsausbau hinkt hinterher. Analysten prognostizieren, dass die Schwefelpreise im optimistischsten Szenario im Jahr 2026 die Marke von 5.000 Yuan pro Tonne überschreiten könnten.

FolglichSchwefeldioxidDer Markt dürfte seinen moderaten Aufwärtstrend fortsetzen. Angesichts zunehmend strengerer Umweltauflagen,SchwefeldioxidProduzenten mit Vorteilen in Kreislaufwirtschaftsmodellen und alternativen Verfahren werden sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, und die Branchenkonzentration dürfte weiter zunehmen. Langfristige Veränderungen im globalen Schwefelangebot und der Schwefelnachfrage werden die Kosten und die Wettbewerbslandschaft der gesamten Wertschöpfungskette weiterhin beeinflussen.

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Veröffentlichungsdatum: 28. November 2025