Russische Wissenschaftler haben eine neue Xenon-Produktionstechnologie entwickelt.

Die Entwicklung soll im zweiten Quartal 2025 in die industrielle Testproduktion gehen.

Ein Forscherteam der russischen Mendelejew-Universität für Chemische Technologie und der Staatlichen Lobatschewski-Universität Nischni Nowgorod hat eine neue Technologie zur Herstellung vonXenonaus Erdgas. Es unterscheidet sich im Grad der Trennung des gewünschten Produkts und die Reinigungsgeschwindigkeit übertrifft die von vergleichbaren Verfahren, wodurch die Energiekosten gesenkt werden, berichtet der Pressedienst der Universität.

XenonXenon findet vielfältige Anwendung, von Füllstoffen für Glühlampen, medizinische Diagnose- und Anästhesiegeräte (Komponenten für die Mikroelektronikfertigung) bis hin zu Arbeitsflüssigkeiten für Strahl- und Raumfahrttriebwerke. Heute wird dieses Edelgas hauptsächlich als Nebenprodukt metallurgischer Betriebe aus der Atmosphäre gewonnen. Die Xenonkonzentration in Erdgas ist jedoch deutlich höher als in der Atmosphäre. Daher entwickelten Wissenschaftler ein innovatives Verfahren zur Gewinnung von Xenonkonzentraten, das auf mehreren bestehenden Erdgas-Trennverfahren basiert.

„Unsere Forschung widmet sich der Tiefenreinigung vonXenon„Mithilfe von Hybridverfahren, einschließlich periodischer Rektifikation und Membrangastrennung, können sehr hohe Werte (6N und 9N) erreicht werden“, sagte Anton Petukhov, einer der Autoren der Entwicklung.

Laut dem Wissenschaftler wird die neue Technologie in der Massenproduktion effektiv sein. Darüber hinaus eignet sie sich zur Trennung von Verbindungen wie Kohlendioxid undSchwefelwasserstoffaus Erdgas. Sie werden beispielsweise in der Elektronikindustrie eingesetzt.

Am 25. Juli fand an der Staatlichen Technischen Universität Moskau „Bauman“ die Auftaktveranstaltung für die Produktion von … statt.NeonGas mit einer Reinheit von mehr als 5 9s (d. h. höher als 99,999 %) wurde gehalten


Veröffentlichungsdatum: 18. August 2022